Die Magie der Flugsuchmaschinen

Das kommt davon, wenn man sich auf ein Reisebüro verlässt. Für einen Flug nach Polen in schäbigen Lufthansamaschinen haben wir pro Nase soviel ausgegeben wie für unseren Urlaubsflug mit Singapur Airline nach Neuseeland. Natürlich doof, wenn wir dank schlechtem Wetter und der unglaublichen Weisheit des Lufthansa Service Centers *megaärger* sowohl von München als auch von Frankfurt aus den Anschluss nach Polen verpassen und schließlich einen Tag auf dem Flughafen in Frankfurt verbringen um auf den Abendflieger zu warten. Die lausigen 10 Euro Verzehrgutschein haben grad mal für ein Sandwich und eine Cola gereicht.
Wirklich geärgert habe ich mich aber darüber, dass es mit Wizzair für einen Bruchteil des Preises direkt von Dortmund aus nach Polen geht – ein Reisebüro für Dienstreisen hat es anscheinend nicht nötig, sich mit Billigfliegern abzugeben.

27. January 2009 | allgemein | Kommentar lesen

Kultur Teil 2 – Theater Aachen

Nach der leichten Kost letzten Samstag im Theater 99 haben wir uns an Motortown im “richtigen” Theater Aachen gewagt: ein englischer Soldat kommt aus dem Krieg im Irak zurück. Er hat sich einen psychischen Knacks mitgebracht, terrorisiert seine Umwelt und bringt schließlich jemanden um. Es wird aber auch ein kritisches Licht auf die Gesellschaft daheim geworfen.
Ich fand das Stück ein bisschen beklemmend, da es sich so real angefühlt hat und weder der Exsoldat noch die Zivilgesellschaft wirklich sympathisch waren. Vielleicht habe ich aber auch den Sinn nicht verstanden, so als einmal-in-15-Jahren-Theatergänger. Trotzdem ein Abend, der mir sicher lang im Gedächtnis bleibt, freu mich schon, mal wieder ins total schön und einladend renovierte Stadttheater zu gehen.

24. January 2009 | allgemein | kommentieren

In 80 Tagen um die Welt

Direkt nach einem super Essen im Red sind wir ziemlich overdressed ins Theater 99. Ich war echt gespannt, wie das Weihnachtsgeschenk von Janine und Timm laufen würde. Erstmal standen wir im Foyer vor einer Minibühne. Da hab ich mir schon vorgestellt, dass wir die Vorstellung im Stehen verbringen würden. Aber es ging dann doch noch in den Keller, zu einer ordentlichen Bühne mit ordentlichen Stühlen.
Die Truppe hat “In 80 Tagen um die Welt” gespielt und die Vorstellung war der Hammer, auch wenn der Schluss ein bisschen zuviel war. Aber die Requisiten, die Schauspieler und im besonderen der Franzose waren total unterhaltsam, so dass die fast 3h vergingen wie im Flug.

16. January 2009 | allgemein | kommentieren