Greenwich
Um nach Greenwich zu kommen ist die angenehmste Art sich in Westminster in ein Boot zu setzten und sich eine Stunde die Themse runterschippern zu lassen. Im ersten Teil der Fahrt kommt man sogar noch an den Sights von London City vorbei. Die zweite Hälfte ist eher unspektakulär, wenn man nicht gerade an neuen Wohnkomplexen in den Docklands interessiert ist.
Greenwich hat da schon mehr zu bieten: den Nullmeridian natürlich, den Fussgängertunnel unter der Themse hindurch und den Markt mit einem Stand mit für englische Verhältnisse sehr essbarem Brot.
Zugegebenermaßen eine merkwürdige Mischung, die trotzdem gepasst hat. Das Highlight das Umzuges war nicht mal die eigens aus Rio eingeflogene Sambaschule sondern der Seniorenclub aus London, der sich aufgebrezelt und ordentlich mitgetanzt hat.
Ehrensache, dass wir als Schlachtenbummler Richis Team bei der
Nata haben mir Brezeln aus Stuttgart und Nürnberg mitgebracht.
Dank eines afrikanischen Musikfestivals konnte man ohne Eintritt zu bezahlen in die Royal Botanical Gardens in Kew. Die sind ganz schön gross, gut dass man sich überall mit einem Picknick in den Schatten setzen kann. Ein Highlight ist die japanische Pagode. Keine Ahnung, ob sie wirklich schief steht, ich schepps fotografiert hab oder ob es nur so aussieht, als wäre sie am umkippen. Beeindruckend ist auch das Palmenhaus, in dem man von einer Galerie unterm Dach aus die Palmen von oben betrachten kann.

