Morgens waren die Strassen um St. Paul wie ausgestorben: kein Mensch unterwegs, und so hatte ich die Millenium Bridge mit ihrem Blick auf die Tate Modern und St. Pauls fast für mich allein.
Das hat sich natürlich schnell geändert, zur Messe in der Kathedrale hatten die Helfer alle Hände voll zu tun, die Leute unterzubringen – anscheinend wollte niemand einen kostenlosen Eintritt in St. Pauls verpassen. Für mich ist ein Premiumplatz in der Nähe des Altars rausgesprungen mit super Blick auf das Geschehen: Knabenchor, viele Helfer im Anzug und goldener Medaille um den Hals, so viele Priester, dass ich den Überblick verlorgen hab, wer was macht. Glücklicherweise gab es ein Begleitheft dazu, in dem Regieanweisungen (z.B. stand up, remain silent), Texte der Priester und die Antworten der Besucher sowie Liedtexte aufgeführt waren.
16. April 2006 | England | kommentieren