good old Stuttgart

Nur ganz kurz wollte ich in meiner alten Abteilung vorbeischauen, Kollegen besuchen und die neuen Möbel anschauen. Aus dem ganz kurz ist dann natürlich ein bisschen länger geworden – soviel länger, dass ich ganz schön rennen musste, um meinen Zug nach Aachen noch zu erwischen.

27. April 2006 | allgemein | kommentieren

I can’t stop loving you

ray.jpg…ist ein Musical über und mit Songs von Ray Charles. Eigentlich nicht mehr als eine Aneinanderreihung der Songs mit kurzen Unterbrechungen in denen ein Darsteller die Lebensgeschichte von Ray Charles erzählt. Das ganze war unterhaltsam und gut für einen schönen Abend, an dem ich mir zwischen lauter Rentnern ziemlich jung vorgekommen bin.

24. April 2006 | England | kommentieren

London Marathon

marathon.jpgFür ein paar wenige Augenblicke hab ich die Läufer beneidet: beim Abklatschen hatten sie warme Hände und meine waren vom fiesen Wetter eiskalt. Und auch nasse Socken in nassen Schuhen haben es so an sich, eher ungemütlich zu sein. Nach dem Marathon war ich aber so stolz, als hätte ich mich selber aufgerafft, die 26 Meilen zu laufen: im Regen ausgehalten, erste Reihe auf der Tower Bridge und dabei massig Spass gehabt. Die Stimmung hatte was von Karneval, bei dem die als Elvis, Fee oder Superman verkleideten Läufer die Stars waren.

23. April 2006 | England | kommentieren

Gabriels Wharf

schaukelloewe.jpgGabriels Wharf wird in den Reiseführern, die ich bislang gelesen habe unverdientermassen kaum erwähnt. Läuft man auf dem Weg zum Oxo-Tower an der Themse entlang öffnet sich rechts ein kleiner Platz mit kleine Kruschtelläden, ein paar Cafes und Sandwichshops. Mein Highlight war der Park an grob aus Holz gehauenen Schaukeltieren, z.B. Elefanten, Enten und Tigern, der zur Abwechlung mal nicht Kindern vorbehalten ist.

22. April 2006 | England | kommentieren

Magna Charta

magna.jpgBeim Spaziergang zum Denkmal der Magna Charta waren Engländer von Nicht-Engländern ganz einfach zu unterscheiden: mit Hund = Engländer, ohne Hund = Tourist. Hat man anstelle des Hundes dann auch noch eine Kamera bei sich und steigt aus einem tschechischen Bus aus, sieht der Spaziergang so aus: schnell zum Denkmal stiefeln, einmal fotografieren und dann seine ganze Aufmerksamkeit auf die niedrigfliegenden Flugzeuge aus Heathrow richten.
Für mich sind eher Radfahrer ein seltener Anblick geworden. Flieger, die so niedrig über der Autobahn sind, dass man den Kopf einzieht um nicht das Fahrwerk zu streifen gehören zum Alltag.

17. April 2006 | England | kommentieren

Ostersonntag in der Stadt

stpaul.jpgMorgens waren die Strassen um St. Paul wie ausgestorben: kein Mensch unterwegs, und so hatte ich die Millenium Bridge mit ihrem Blick auf die Tate Modern und St. Pauls fast für mich allein.
Das hat sich natürlich schnell geändert, zur Messe in der Kathedrale hatten die Helfer alle Hände voll zu tun, die Leute unterzubringen – anscheinend wollte niemand einen kostenlosen Eintritt in St. Pauls verpassen. Für mich ist ein Premiumplatz in der Nähe des Altars rausgesprungen mit super Blick auf das Geschehen: Knabenchor, viele Helfer im Anzug und goldener Medaille um den Hals, so viele Priester, dass ich den Überblick verlorgen hab, wer was macht. Glücklicherweise gab es ein Begleitheft dazu, in dem Regieanweisungen (z.B. stand up, remain silent), Texte der Priester und die Antworten der Besucher sowie Liedtexte aufgeführt waren.

16. April 2006 | England | kommentieren

Portobello Road Market vs. High Street Kensington

tueten.jpgDieses Match geht mit 1:4 Tüten an die High Street Kensington. Wahrscheinlich war es nicht die beste Idee gerade am Ostersamstag auf den Portobello Road Market zu gehen, wenn Scharen von Feiertagstouristen auf den Floh-/Antiquitäten-/Kleider-/Wochenmarkt gehen. Die haben es wohl so an sich, mitten auf der überfüllten Strasse unvermittelt stehen zu bleiben um irgendwas zu fotografieren, für das ich mich nicht mal umgedreht hätte.
Die High Street in Kensington war dagegen vergleichsweise menschenleer und es gibt bei der Kirche einen wunderschönen Park, in dem man sich mit seinen ganzen Tüten vom anstrengenden Shoppen erholen kann.

15. April 2006 | England | kommentieren

Windsor Great Park

ostern.jpgDer Windsor Great Park ist das ehemalige Jagdgebiet, das zum Schloss in Windsor gehört. Und Parks können die Engländer wirklich gut: uralte Bäume, schön angelegte Wege, kleine Seen, eine Beschilderung bei der ich den Weg zurück zum Auto wieder finde, zur Abwechslung mal kein Müll in der Landschaft, der Eintritt ist frei und man muss nicht mal Parkgebühren bezahlen.

14. April 2006 | England | kommentieren

Organspendeausweis

Einfacher als gedacht: ausdrucken, ausfüllen, bei sich tragen

12. April 2006 | allgemein | kommentieren

Savanna

Diese Leckerlis haben einen weiten Weg hinter sich: von Stellenbosch in Südafrika über London nach Aachen. Dabei sind sie problemlos durch den Handgepäcks-Check in Gatwick gekommen, im National History Museum allerdings hat mich ein Wärter genauestens dazu befragt. In Aachen aber endet die Reise. Cheers!

7. April 2006 | England, Südafrika | Kommentar lesen

Der Fall Almatow

Die Zeit schreibt über unseren Generalbundesanwalt Nehm, der gegen einen usbekischen Folterminister ermitteln könnte, es aber nicht tut. Rein rational mögen die Gründe dafür nachvollziehbar sein, ich selber würde aber am liebsten losziehen, investigativ alles in die Waagschale schmeissen was geht und dann in einer CIA-ähnlichen Aktion den Folterminister nach Den Haag zerren.

6. April 2006 | allgemein | kommentieren

The Boat Race

Bei dem fiesen Wind kann ich mich nur wundern, wie man sich auf einem Ruderboot auf der Themse halten kann. Am Ufer wars auch ziemlich kalt und so bin ich gleich nach dem Start in Richtung koreanisches Restaurant gegangen, um den Abend mit ein paar Expats zu verbringen. Dummerweise war das gleich nach dem Start der Reserveruderer, das eigentliche Rennen ist an mir vorbei gerudert. D’oh.

2. April 2006 | England | kommentieren

Eton College

Das letzte Mal war Eton College noch für Besucher geschlossen, und auch dieses Mal schien es fast so: kein Tourist weit und breit, ich hatte das College quasi für mich allein. Die Kapelle fand ich am beeindruckendsten. Sie war als Riesenkathedrale geplant, dann aber nur mit einer kleinen Grundfläche gebaut worden. Die anderen zugänglichen Teile des Colleges wie z.B. der Innenhof machen einen klösterlichen Eindruck – soll das den Lernerfolg der Jungs steigern?

1. April 2006 | England | kommentieren