St. Patricks Day
Kaum da, schon mitten drin im Irland wie aus der Tourismuswerbung: grüne Hüte, Guinness und eine Parade, die sich wie ein Fasnetsumzug mit Militär und Bürgermeister anfühlt.
Auch abseits des Nationalfeiertages entspricht vieles so krass meinem Klischee, dass es beängstigend ist. Die Leutz tragen Namen wie Kenny und O’Reilly, sind rothaarig und/oder blass und das Essen ist so gnadenlos schlecht, dass man nicht Mal vor Schwarztee und Rösti zum Frühstück zurückschreckt um irgendwie satt zu werden. Richtig gut dagegen finde ich das Rauchverbot in Pubs, den kostenlosen Eintritt in die Museen, die Parks und dass Läden ewig lang offen haben – auch am Sonntag früh um halb vier kann man seine Euro für die wahnwitzig hohen irishen Preise ausgeben.

