Highlights in Neuseeland – mit Kindern?

Bekannte haben sich überlegt, mit ihrer einjährigen Tochter im Urlaub nach Neuseeland zu fahren. Sie sind sich noch nicht sicher, ob das mit Kind eine tolle Idee ist. Ich würde sagen nein, denn meine persönlichen Top 3 wären ohne Kinderbetreuung glaub sehr schwierig:

13. May 2009 | Neuseeland | kommentieren

der letzte Tag in Christchurch

pinguinchristchurchUm die Zeit zwischen Check in und Boarding rumzukriegen sind wir am Flughafen in Christchurch ins Antarctic Centre. Der Weg dorthin ist ziemlich kurz und ganz einfach zu finden: immer den Pinguinfussspuren hinterher.airforcekiwiAm Besten hat mir dort der Hagglundride gefallen, besonders der Asiate, der sich akrobatisch verrenkt hat um nicht mit auf den Bildern zu sein, die wir von der Fahrt gemacht haben. Das letzte Bild, das ich in Neuseeland gemacht habe war ein Schild der neuseeländischen Airforce. Ja, sie haben einen Kiwi als Wappentier. So locker muss man erst Mal sein sich als Luftwaffe einen flugunfähigen Vogel aufs Flugzeug zu kleben.
Der erste Teil des Heimflugs war so anstrengend, dass ich sehr froh war, den Zwischenstop in Singapur zu haben. Tschüß Neuseeland, war sehr schön.

28. November 2008 | Neuseeland | Kommentar lesen

In, um und um Christchurch herum

moeweKaum in unserem letzten Hostel in Neuseeland angekommen sind wir gleich wieder raus aus der Stadt. Fast wie in Schweden haben wir uns an die Ruhe gewöhnt und entfliehen dem “Großstadtrummel” nach Lyttelton. signofthekiwiDort gibts preisgekrönte Fish & Chips, eine Timestation, die Mittag in Greenwich durch einen fallenden Ball auf dem Dach anzeigt und einen ziemlich großen Hafen. Zurück in der Stadt sind wir erst mal an den Strand – ganz schön schwierig sich vorzustellen, dass man bald wieder in Europa ist. Dafür müssen noch ein paar Souvenirs her, also sind wir noch mit der Tram durch Christchurch, haben uns die Innenstadt angeschaut und dann schon zum Packen. Den Schlafsack von daheim mitzubringen hätte ich mir sparen können. In den Hostels gabs immer ordentliche Bettwäsche und draußen haben wir nicht übernachtet. Auch am letzten Abend bestätigt sich, dass in Neuseeland alles etwas anders läuft: Türschlüssel immer in die andere Richtung drehen als man es in Deutschland machen würde.

27. November 2008 | Neuseeland | kommentieren

Seal Swim in Kaikoura

supersaloonDie Strecke von Methven nach Kaikoura war so ziemlich das langweiligste, was wir in Neuseeland gefahren sind. Zur Abwechslung haben wir noch ein paar Fotos von unserem treuen Mietwagen gemacht, einem Nissan Sunny SuperSaloon. Über den Zweck dieser komischen Antenne habe ich mir lange Gedanken gemacht, Nissan NZ hat es dann geklärt:
The 'aerial' is actually there to show the corner of the car to make it easier to park the car. So, it is just a marker.
In Kaikoura angekommen sollte es mit dem Seal Swim weitergehen. Wie beim Drachenfliegen in Queenstown wurde es aber mehrmals verschoben so dass ich schon damit gerechnet habe, dass es nicht mehr stattfinden wird. Dann ging aber alles ganz schnell: rein in die Wetsuits, in den Bus, aufs Boot, Erklärung wie man sich bei den Tieren verhält, Sprung ins Wasser und schwimmen zur Seehundkolonie. Die Zeit im Wasser verging wie im Flug, wir waren aber wohl über eine Stunde drin, auf jeden Fall so lang wie es dauert bis Hände und Füße taub werden. Bei den Seehunden war es aber so faszinierend und schön, dass mir die Kälte überhaupt nicht aufgefallen ist. Der Ausflug war für mich ein Megahighlight – dafür allein hätte sich der Urlaub gelohnt.

26. November 2008 | Neuseeland | Kommentar lesen

Lake Tekapo, Peel Forest und Pagey’s Farmstay

In Omahau Downs hat uns Arne von der Salmon Farm erzählt auf der er arbeitet. Die haben wir uns am nächsten Tag natürlich angesehen, ein paar Lachse gefüttert und einen geräucherten Fisch mitgenommen. In Twizel gefrühstückt. Beides lecker.
Für den Tag haben wir uns vorgenommen Richtung Christchurch zu fahren und auf einem Home- oder Farmstay zu übernachten. Der erste Teil war ziemlich einfach: immer der Nase lang fahren, dabei haben wir Stops in den Alpine Springs am Lake Tekapo, am Big Tree im Peel Forest und am Tin Shed gemacht. Alles drei schöne Unterbrechungen auf der Fahrt, aber im Tin Shed hätten wir uns den Shop sparen können, nur die Tiere waren sehenswert.
Das mit den Home-/Farmstays war nicht ganz so einfach. Wir haben uns mehrere angeschaut, aber entweder war niemand da oder das Haus hat uns von außen nicht gefallen. Im Hostel übernachten ist wesentlich einfacher. Aber Thilo hat dann doch noch Pagey’s Farmstay aufgetrieben. Und da sind wir dann auch geblieben, obwohls teurer war als ein normales Hostel. Tja, und dann sind wir mit dem retired Farmpaar und dem englischen älteren Paar beim Abendessen gesessen und haben unsere englischen Small Talk Skills ausgekramt. Die vier waren total nett – trotzdem ist es was anderes ob man mit jüngeren Touristenguides o.ä. redet oder eben mit den 70+ Leuten. Der Abend bleibt mir sicher lange im Gedächtnis. Positiv.

25. November 2008 | Neuseeland | kommentieren

mal wieder Wasser überall: Riverboarding und Jetski in Queenstown

Nachdem das gestern mit dem Drachenfliegen nicht geklappt hat, war ich froh, dass es für das Riverboarding ganz gut aussah: zwar keine Sonne, aber sonst annehmbares Wetter. Bei der Anmeldung hatten die Guides was von “physically demanding” gesagt, wie eben alle anderen Activitiyleute euch. Die Mad Dog Jungs meinten das aber ernst: nach dem ersten Wasserstrudel, aus dem ich allein nicht mehr herausgekommen bin hätte ich mich am liebsten ans Ufer gesetzt und geheult, aber das hilft ja nix. Nachdem die erste harte Kurve hinter uns lag wurde es besser und hat richtig Spaß gemacht. Aber so erledigt war ich den ganzen Urlaub über nicht.
Die Rückfahrt vom Riverboarding war mehr als seltsam: erst Sprengungen auf der Straße, so dass wir ewig rumgestanden haben und den Bauarbeitern dabei zugesehen haben, wie sie versucht haben einen Megabrocken wegzuschaffen. Dann noch zwei Leute, die direkt zum Flughafen mussten. Also ist der Bus über den Flughafen gefahren – wir waren doch zum Jetskifahren verabredet! Viel zu spät sind wir dort aufgetaucht, glücklicherweise war der Opa aber noch da, der die Jetskis zum Spottpreis verleiht. Pünktlich zum einsetzenden Regen sind wir also über den See gebraust – sehr cool, auch wenn der Regen im Gesicht ganz schön weh tat.
Weiter über Arrowtown nach Twizel, wo wir mitten auf dem Land übernachtet haben.

24. November 2008 | Neuseeland | kommentieren

Kiwis in Queenstown, Pferde in Glenorchy

Da sind wir also in Queenstown und auf der Suche nach ein paar Actionsachen. Riverboarding gebucht, Drachenfliegen gebucht und dann noch ein Ausritt für mich. Schon der Weg nach Glenorchy zum Ausritt war ein Erlebnis für sich: wir sind an einem total glatten See vorbeigekommen, in dem sich die Berge ringsum so gespiegelt haben, dass es schon fast künstlich aussah. Der Ausritt selbst war klasse – mit unserem Guide sind wir durch eine superschöne Landschaft geritten und dabei durch riesige Lupinenfelder gekommen. Seltsam, dass die nicht im Herr der Ringe aufgetaucht sind, denn ganz in der Nähe wurde gedreht und die gigantischen Wiesen mit Lupinen sahen märchenhaft aus.
Zurück in Queenstown gings gleich weiter zum Drachenfliegen, aber da hat uns leider das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das doofste war, dass es erst aufgeschoben, dann nochmals verlegt und erst abends ganz abgesagt wurde, so dass wir den Nachmittag mit Warten verbracht haben anstatt uns gleich eine Alternative zu suchen. Abends sind wir dann noch ins Vogelhaus gegangen – und im Nachthaus gabs echt 2 Kiwis zu sehen. Megacoole Viecher, die sind viel größer als ich gedacht habe und haben eine merkwürdigen Gang.
Danach noch ein Abendessen bei Fergburger geholt, dass wir glaub auch zu dritt oder viert nicht wegbekommen hätten und dann eine Nacht mit grölenden Holländern auf dem Gang…

23. November 2008 | Neuseeland | kommentieren

Fast Wanaka, dann aber doch nach Queenstown

Bevor wir in Neuseeland angekommen sind, hab ich nächteweise schlaue Forenbeiträge zum Autofahren gelesen und war mir sicher, dass unsere Zeit nicht dafür reicht nach Queenstown zu fahren. Doch jetzt sind wir bei den Gletschern und haben noch fast eine Woche bevor wir in Christchurch sein müssen. Also weiter in Richtung Süden. Wie es sich für die Westküste gehört bei strömendem Regen, der genau auf der Passhöhe aufhört. In Wanaka haben wir uns die Puzzling World angeschaut. Das war ganz nett, aber Wanaka selbst hat uns nicht vom Hocker gerissen – fühlte sich nach Seniorentreffpunkt an, soweit man das an der I-Site beurteilen kann. Also doch noch weiter nach Queenstown.
Queenstown hab ich mir als fieses Touristenloch vorgestellt, womit ich aber weit daneben lag. Total coole Stadt in einer tollen Umgebung mit einem netten Hostel, die wir uns von oben angeschaut haben. Die Lugefahrt hätte ich noch ein paar Mal machen können – gibt es solche Bahnen eigentlich auch bei uns?

22. November 2008 | Neuseeland | kommentieren

Franz-Josef-Gletscher bei Sonnenschein

Ab morgen soll es wieder regnen – Glück für uns, dass genau der Tag trocken blieb, den wir am Gletscher verbrachten. Los ging mit Quadfahren – auf richtig großen Quads, da sehen die hier in Europa aus wie Kinderspielzeug. Die Tour war eines meiner Highlights des Urlaubs: wir sind im Geröllfeld des Gletschers gefahren, dann weiter durch ein Stück Regenwald und als richtig schön matschig wurde, haben wir unser Quad in einer supertiefen Rinne festgefahren. Das letzte Stück mussten wir also auf dem Reservequad zurücklegen. Während der ganzen Tour hat der Guide vom Gletscher und dem Regenwald erzählt, wir haben sogar noch was gelernt – also außer Quads versenken.
Nachmittags haben wir noch einen Platz für die Tour auf den Gletscher erwischt. Als wir mit der Ausrüstung versorgt wurden (Steigeisen, Megabergstiefel, Jacken) fanden wir die asiatische Gruppe noch ganz witzig, die anscheinend weder englisch konnte noch schon mal Schnee aus der Nähe gesehen hatte. Weniger witzig war es dann als sie mit uns in den Bus stiegen und dann den Weg zum Gletscher im Schneckentempo bewältigten. Für den Aufstieg auf den Gletscher wurde die Gruppe dann aufgeteilt, was dazu geführt hat, dass alle Deutschen und zwei Amerikaner in der einen, die Asiaten und alle anderen Nationen in der zweiten Gruppe waren. So wurde es ein superschöner Aufstieg – der Gletscher ist echt beeindruckend und was ganz anderes als wenn man in den Alpen drüber skifährt.
Abends im Ice Blue Cafe noch Whitbait gegessen, der zwar superteuer aber sein Geld echt wert war. Danach nur noch duschen und schlafen – ganz schön anstrengend, so ein Tag am Gletscher.

21. November 2008 | Neuseeland | kommentieren

die Schätze im Wasser: Kajak in Punakaiki, Pancake Rocks und Gold in Ross

Kajaken in Punakaiki geht ungefähr so: Kajak mieten, zum Fluss laufen und los. Einweisung braucht kein Mensch. Die Strecke war auch tatsächlich nicht wirklich kompliziert: den Fluss hochpaddeln bis man nicht mehr kann oder keine Lust mehr hat und sich dann wieder zurücktreiben lassen. Bei mir war die Kraft schneller zu Ende als die Lust denn die Umgebung war ein echtes Highlight: der Fluss liegt in einem tief eingeschnittenen Tal voller Regenwald, in dem es außer Natur nichts gibt. Sogar die Wekas waren so zutraulich, dass sie mir Kekse aus der Hand gepickt haben. Nachdem wir schon mal da waren haben wir uns natürlich auch die Pancake Rocks angeschaut. Die sind ganz nett, es ist eine gute Runde um sich nochmals die Beine vor der Fahrt zu vertreten: vor uns lag die Strecke bis nach Ross, wo wir einen Cache gehoben und nach Gold gesucht haben. Die Lady in der I-Site hat uns Schaufel und Schüssel in die Hand gedrückt und hat dann Feierabend gemacht. Also sind wir ganz professionell ausgestattet den Infopfad durch das alte Goldabbaugebiet abgelaufen, über den alten Friedhof, megasteile Abhänge runter und dann zum Fluss, in dem wir unser Glück beim Goldwaschen versucht haben. Thilo hat sich todesmutig in Flipflops und Shorts ins Wasser gestürzt um zu den vielversprechendsten Stellen zu kommen. Das hat sich auch gelohnt: wir haben einen Minikrümel gefunden! Reich wird man davon aber glaub nicht, also haben wir den Goldwäscherkram wieder zurückgegeben und sind nach Franz Josef weitergefahren, wo wir im Chateau Franz für zwei Nächte eingecheckt haben.

20. November 2008 | Neuseeland | kommentieren

Abel Tasman National Park

Auch wenn aus der Schwimmen mit Seehundetour nichts geworden ist sind wir mit dem Wassertaxi an der Seehundinsel Tonga Island vorbeigefahren. Da war nicht so viel los, also weiter zum Startpunkt unserer Tagestour. Die Wanderung war total schön, an der Bark Bay haben wir sogar noch den low tide Weg geschafft. Das wurde zwar ganz schön nass und hat inklusive trockenlegen sicher länger gedauert als der trockene high tide Weg, aber wer lässt sich von so ein bisschen Wasser schon abhalten? An der Torrent Bay haben wir uns dann wieder vom Wassertaxi abholen lassen. Für Thilo war aber noch Zeit im super klaren Wasser zu schwimmen, bei dem klasse Wetter hat es sich angefühlt wie ein Tag in der Karibik.
Auf dem Weg ins Punakaiki Beach Hostel sind wir dank der Seehunde fast noch auf der Strecke geblieben: nach dem Ausflug zur Tauranga Bay Seal Colony ging direkt vor dem Schild “no fuel for 87km” unsere Tankleuchte an. Und das an der Westküste, wo von Karibikfeeling nichts mehr übrig war: stürmischer Wind und Regen.

19. November 2008 | Neuseeland | kommentieren

Wasser und Wein: von Nelson Richtung Abel Tasman Nationalpark

In Nelson liegt der geographische Mittelpunkt Neuseelands. Praktisch, dass der genau auf einer Bergspitze liegt – das lässt sich der Kiwi natürlich nicht entgehen und legt einen Walk an, den wir dann hoch sind. Die Aussicht war auch nicht schlecht, da will ich mich gar nicht beschweren. Relaxter war allerdings Rabbit Island – eine ziemlich ruhige Insel, auf der wir am Strand einen total schönen halben Tag hatten. Dort gabs Muscheln in Größen, Farben und Mengen wie ich es nie zuvor gesehen habe – traumhaft.
Auf der Weiterfahrt sind wir ein bisschen durch die Weingegend gekurvt und haben an zwei Weingütern angehalten, die unterschiedlicher kaum sein können: das elegante Neudorf und das rustikale Glovers. Der Wein war von beiden klasse, werd zum Sauvignon Blanc Fan.
In Motueka waren die Highlights das Laughing Kiwi, ein Salzwasserpool inmitten von Minikrebsen und das Hot Mama’s Cafe, den Rest der Stadt kann man sich schenken find ich.

18. November 2008 | Neuseeland | kommentieren

Wekas zwischen Picton und Nelson

Ich hab mich mal wieder nicht getraut in das fies nach Chemie riechende Spa zu hüpfen, aber Thilo lässt sich von sowas nicht abhalten: nach dem Frühstück im Regen in den überdachten Pool. Hat schon was, so im Warmen den Ausblick auf den Hafen zu genießen… Bei unserem Aussichtsstop auf dem Weg nach Nelson haben wir eine Wekafamilie aufgescheucht, ansonsten war die Fahrt nicht so richtig spektakulär. Im total schönen Almond House hat sich die Besitzerin voll für uns ins Zeug gelegt, leider konnte sie auch nichts dran ändern, dass der Wind fürs Drachenfliegen zu stark war und die Seehunde in der Brunftzeit sind – Seehundschwimmen im Abel Tasman wird leider nix. Also haben wir uns noch ein bisschen die Stadt angeschaut, was gekocht und Thilo ist in den Pool gehüpft.

17. November 2008 | Neuseeland | kommentieren

von Wellington nach Picton

In Wellington ist die Innenstadt für eine Santa Parade abgesperrt. Im November? Macht aber nichts, wir haben uns heute eine Fahrt mit dem Cable Car und Te Papa vorgenommen. Oben an den Botanischen Gärten ist der Ausblick über Wellington sehr schön, die Strecke des Cable Cars führt aber hauptsächlich durch Tunnel, so dass man nicht so richtig viel sieht. Es ist wieder so krass windig, dass ich mir Gedanken über unsere Fährüberfahrt mache bzw. ob ich vorher noch was Essen soll oder nicht – es sin immerhin 3 h auf dem Wasser. Erst mal sind wir aber noch an Land, im Te Papa Museum. Dort gibts die Fossilien eines überfahrenen Opossums, die Google Map von Neuseeland auf von unten beleuchteten Platten auf dem Fußboden und ein paar Infos haben mich echt überrascht: Neuseeland ist netto ein Auswandererland. Bei den ganzen Auswanderershows gewinnt man den Eindruck als würde halb Europa nach Neuseeland umziehen. Die Neuseeländer selber wandern aber z.B. nach Australien aus, weil dort mehr verdient. Te Papa war richtig schön, man konnte selber viel machen (z.B. in einer Ladung Waren nach Tieren suchen, die verbotenerweise nach Neuseeland kommen) und der Museumsshop ist der Hammer.
Mit dem Interislander sind wir dann nach Picton gefahren. Die Fahrt war super, den Wind hat man innen überhaupt nicht bemerkt. Erst als wir im Tombstone Backpackers angekommen sind, hat es wie aus Kübeln anfangen zu regnen und hat die ganze Nacht nicht mehr aufgehört. In so einem coolen Backpackers ist das aber grad egal. Das Tombstone hat mir zusammen mit dem Funky Green Voyager in Rotorua am Besten gefallen.

16. November 2008 | Neuseeland | kommentieren

von Taupo nach Wellington

Die Strecke von National Park / Taupo bis nach Wellington sind wir mit ein paar kleineren Stops durchgefahren. Auf der Whanganui River Road waren die Stops meistens wegen irgenwelchen Baustellen oder um Fotos von der Schlucht zu schießen. Aber auch für die Kirche in Jerusalem haben angehalten und die Kawana Flour Mill war genau richtig zum frühstücken.In Wanganui (gleicher Name wie der River, aber ohne “h”) wollten wir eigentlich Postkarten einwerfen, aber wieder mal haben wir keinen Briefkasten von Universal Mail gefunden. Die haben zwar hübsche Briefmarken, aber anscheinend keine Briefkästen. Immerhin gabs ganz stylische öffentliche Toiletten.
Auf dem Weg zur Stillwater Lodge haben wir uns am Paraparaumu Strand nochmals den Wind um die Nase wehen lassen. Leider war es ziemlich bedeckt, so dass sich nicht mal Thilo ins Wasser traute. Abends in Wellington war ich erst mal überrascht wie windig und leer die Stadt war. Außerdem ist der Beehive meiner Meinung nach ziemlich hässlich. Nach dem eher mäßigen ersten Eindruck hat mir die Innenstadt dann aber doch ganz gut gefallen. Dort haben wir uns mit Thomas & Kumpels getroffen, indisch gegessen und dann zusammen noch ein paar Bierchen getrunken und ein Rugbyspiel Neuseeland – Australien im Fernsehen geguckt. Als Abschluss für die Nordinsel war das ein richtig schöner Abend.

15. November 2008 | Neuseeland | kommentieren