Ab morgen soll es wieder regnen – Glück für uns, dass genau der Tag trocken blieb, den wir am Gletscher verbrachten. Los ging mit Quadfahren – auf richtig großen Quads, da sehen die hier in Europa aus wie Kinderspielzeug. Die Tour war eines meiner Highlights des Urlaubs: wir sind im Geröllfeld des Gletschers gefahren, dann weiter durch ein Stück Regenwald und als richtig schön matschig wurde, haben wir unser Quad in einer supertiefen Rinne festgefahren.
Das letzte Stück mussten wir also auf dem Reservequad zurücklegen. Während der ganzen Tour hat der Guide vom Gletscher und dem Regenwald erzählt, wir haben sogar noch was gelernt – also außer Quads versenken.
Nachmittags haben wir noch einen Platz für die Tour auf den Gletscher erwischt. Als wir mit der Ausrüstung versorgt wurden (Steigeisen, Megabergstiefel, Jacken) fanden wir die asiatische Gruppe noch ganz witzig, die anscheinend weder englisch konnte noch schon mal Schnee aus der Nähe gesehen hatte. Weniger witzig war es dann als sie mit uns in den Bus stiegen und dann den Weg zum Gletscher im Schneckentempo bewältigten. Für den Aufstieg auf den Gletscher wurde die Gruppe dann aufgeteilt, was dazu geführt hat, dass alle Deutschen und zwei Amerikaner in der einen, die Asiaten und alle anderen Nationen in der zweiten Gruppe waren. So wurde es ein superschöner Aufstieg – der Gletscher ist echt beeindruckend und was ganz anderes als wenn man in den Alpen drüber skifährt.
Abends im Ice Blue Cafe noch Whitbait gegessen, der zwar superteuer aber sein Geld echt wert war. Danach nur noch duschen und schlafen – ganz schön anstrengend, so ein Tag am Gletscher.
21. November 2008 | Neuseeland | kommentieren