südafrikanisches Restaurant bobotie in Düsseldorf
Jeden Morgen fahre ich an einem Restaurant vorbei, in dem riesige Plakate von bobotie hängen: ab April gibts das südafrikanische Restaurant auch in Düsseldorf Bilk. Ich freu mich schon sehr drauf – anstatt nach Köln zu tingeln gibts das leckere Essen gleich um die Ecke. Noch zwei Wochen schlafen…
[Edit]
Tja, inzwischen ist es Ende April. Morgens sehe ich immer noch Handwerker im Restaurant und auf der Bobotie-Webseite (total schönes Design) steht inzwischen Anfang Juni als Starttermin. Vor ein paar Tagen war es noch Mai. Schade.
[/Edit]
[Edit 2]
Ende Mai steht immerhin schon ein Sprinter vor der Tür mit der Aufschrift eines Einrichters für Gastronomie. Das liest sich vielversprechend. Was mich aber etwas stutzig macht, ist das gleichzeitig an der Außenwand Mauerstücke herausgesägt werden um die Fenster zu vergrößern. Ist das nicht eine Arbeit, die man eher zu Beginn einer Baustelle macht?! Auf der Webseite steht immer noch Anfang Juni als Eröffnungstermin.
[/Edit 2]
[Edit 3]
Es steht ein konkreter Termin: am 26. Juni solls losgehen. Die Bauarbeiten sehen halbwegs abgeschlossen aus, das könnte klappen.
[/Edit 3]
[Edit 4]
Endlich ist es soweit: das bobotie hat eröffnet. Beim ersten Besuch haben wir uns das ganze bei ein paar Drinks angeschaut – mehr bei Qype
[/Edit 4]
Diese Leckerlis haben einen weiten Weg hinter sich: von Stellenbosch in Südafrika über London nach Aachen. Dabei sind sie problemlos durch den Handgepäcks-Check in Gatwick gekommen, im National History Museum allerdings hat mich ein Wärter genauestens dazu befragt. In Aachen aber endet die Reise. Cheers!
Der Tag hat im Kirstenbosch Botanical Gardens ganz harmlos angefangen. In den weitläufigen Gärten am Fuß der Kapstadter Berge kann man sich eine schöne Zeit machen und ganz relaxed den mal wieder zauberhaften Blick auf die Landschaft und die exotischen Pflanzen genießen.
Der Nachmittag am Strand vom Muizenberg war etwas nervenaufreibender. Kurz zuvor war dort jemand vom Hai gefressen worden. Der Lifeguard – ein 100kg – Raubfisch – Leckerli in knallgelbem T-Shirt – hat seinen Tag damit verbracht, jeden aus dem Wasser zu scheuchen, der weiter als zum Knöchel nass war. Natürlich sind wir trotzdem rein, das Wasser war viel zu verführerisch, um nur am Strand rumzuliegen.
Auf dem Teller sind mir Strauße am sympatischsten. Sie stinken fast so schlimm wie Pinguine, ohne dass in Richtung Niedlichkeit was geht. Aber ohne diese Riesenvögel gäbe es die bezaubernden Lampen mit einem Schirm aus einem Straußenei nicht. In sowas hätte ich meine letzten Rand investiert, wenn sie nach den 2m-Holz-Giraffen nicht auf Platz 2 der ewigen wie-krieg-ich-dass-bloß-heil-heim-Bestenliste stünden. Und wenn es sie mit kontinentaleuropäischem Stromanschluss gäbe.
Zum Wasserfall im Tsitsikamma National Park bin ich ohne Wanderstifel und Wasserflasche aufgebrochen. Böser Fehler, denn aus dem kurzen Ausflug wurde ein 3stündiger Gewaltmarsch. Zwar war die Landschaft drum herum mal wieder grandios und das Wetter perfekt, aber in Trekking-Schlappen buchstäblich über Stock und Stein den gelben Wegweiser-Tatzen hinterher zu hüpfen hat nur kurz was von Abenteuer. Danach ist es einfach anstrengend.
In 8h kommt man per Auto vom Krüger Park Orpen Gaten zum Johannesburger Flughafen – ohne Zeit, die Camp-Klamotten zu wechsen. An meinem gepflegten Äußeren hat es also sicher nicht gelegen, dass ich auf dem Flug von Johannesburg nach Kapstadt in die Business Class upgegradet wurde.

