zurück in Kapstadt

Mit 3.200 km auf dem Tacho kamen wir wieder zurück nach Kapstadt. Das erste Mal auf der Reise mussten wir ein ein bisschen länger für eine Unterkunft herumtelefonieren: im Gegensatz zu unserer restlichen Route war es in Kapstadt so kurz nach den südafrikanischen Sommerferien nicht ruhig – Nebensaison scheint es für die Stadt nicht zu geben. Trotzdem haben wir nach einer Nacht im ordentlichen St. Johns noch ein freies Zimmer im schönen Big Blue gefunden. Von dort aus haben wir uns unsere alten Lieblingsplätze wieder angesehen und einige neue Sachen ausprobiert:

  • das alte La Med in Camps Bay ist keinen Besuch mehr wert, zum Abendessen sind die Restaurants in Camps Bay aber immer gut
  • Die Old Biscuit Mill am Samstag Vormittag ist genial zum Shoppen und die Hölle für Nicht-Shopper
  • die Mediterranean Villa ist immer noch wunderschön, aber das hat sich herumgesprochen: ausgebucht durch amerikanische Studenten
  • der Ausflug nach Robben Island lohnt sich, besonders die Erzählungen von einem ehemaligen Insassen bleiben lange im Gedächtnis
  • im Karibu hat es sich bestätigt: vom “exotischen” Fleisch schmeckt mir Kudu am Besten
  • das Two Oceans Aquarium an der Warterfront und Kirstenbosch Gardens sind immer schön, aber besonders cool ist der Besuch an einem Tag mit über 40°C und wenn die Sommerkonzerte in den Gardens sind
  • 3. February 2012 | Südafrika | kommentieren

Shoppen, Hunde und Wein – ein Paradies

Dieses eine Mal hatten wir Glück bei der Fahrt über einen Pass: der Blick auf Franschhoek ist super und war nicht von Wolken oder Regen verstellt. Der spektakuläre Blick ins Tal hat auch nicht zu viel versprochen. Wir hatten einen tollen Tag mit Shoppen, leckeren Weinproben und einer schönen Unterkunft, wo der kleinere der beiden Hunde des Weingutes uns am Pool besuchte und vom Apportieren gar nicht genug bekommen konnte. Am nächsten Morgen waren pünklich zum Frühstück beide Hunde da. Ich hätte sie am liebsten mitgenommen. Aber es ging nach Kapstadt und dann wieder nach Deutschland zurück – so schnell geht ein Urlaub zu Ende.

2. February 2012 | Südafrika | kommentieren

gutes Essen mit Rassisten, ein schönes Zimmer und bunte Böcke

Der Bontebok National Park ist der kleinste der Nationalparks in Südafrika. So klein, dass sich viele der bunten Böcke und Bergzebras schon am Eingang beim Flugplatz aufhalten und man theoretisch gar keinen Eintritt zahlen müsste, um sie zu sehen. Die Reception liegt nämlich mitten im Park auf dem Weg zum Fluß. Wir haben natürlich trotzdem bezahlt, eine Gelegenheit zum Schwimmen lässt man sich ja nicht entgehen. Vor allem, wenn man alleine am Zugang zum Fluß ist – ein privater Pool sozusagen.
Übernachtet haben wir im wirklich bezaubernden Roosje van de Kaap in Swellendam. Neben total gemütlichen Zimmern haben sie ein tolles Restaurant. Dort war zeitgleich mit uns ein Paar zu Gast, das anscheinend nicht damit klar kam, dass kein weißer Manager das Sagen hatte: sie bestellten Vorspeisen und Wein, regten sich dann darüber auf, dass der Wein zu alt wäre (2010) und ließen die schwarze Kellnerin stehen. Wir haben den ganzen Abend darüber gelacht. Schön, dass die Kellnerin es auch mit Humor nehmen konnte.

1. February 2012 | Südafrika | kommentieren

wieder schlechte Sicht auf dem Pass: Outeniqua Power Van

Auf dieser Reise hatten wir mit der Sicht auf Pässen kein großes Glück. Nachdem schon die Sicht auf dem Swartberg Pass in den Wolken verschwunden ist, kam bei der Fahrt mit dem Outeniqua Power Van auch noch Regen dazu. Bei gutem Wetter würde ich die Fahrt gern nochmals machen. Müssen wir wohl nochmals wieder kommen. Auf der Weiterfahrt haben wir noch einen Stop in Mossel Bay eingelegt um uns den Surf-Strand anzusehen. War nichts, weiter nach Swellendam.

1. February 2012 | Südafrika | kommentieren

Surfen in Victoria Bay

In Victoria Bay war fast nichts los – die meisten Pensionen waren geschlossen, aber in der Surf Lodge haben wir noch jemanden gefunden, der uns ein Doppelzimmer ohne Schlüssel vermietet hat. Er hätte uns auch ein Surfbrett vermietet, aber daraus wurde nichts: die beiden Mädels, die sich 10min vor uns das Board gemietet haben, haben es mit ausgebrochener Finne zurückgebracht. Toll. Also noch ans andere Ende von Victoria Bay gelaufen, dort eines gemietet und spät am Abend und früh am nächsten Morgen ein bisschen rumgeplanscht und den Großen beim Surfen zugesehen.

31. January 2012 | Südafrika | kommentieren

Austern und Ameisen in Knysna

Knysna ist bekannt für die Austern aus der Lagune. Zwei davon habe ich probiert – das reicht mir für die nächsten Jahre. Viel besser hat mir der Fisch in der Waterfront geschmeckt. Die Waterfront in Knysna erinnert sehr an die in Kapstadt, nur kleiner. Die Auswahl zwischen den vielen schönen Restaurants ist uns echt schwer gefallen, richtig schön wurde es dann beim Sonnenuntergang mit Blick über den Hafen. Bei der Unterkunft hatten wir in Knysna nicht soviel Glück: in unserem Zimmer im Highfields hat uns am Morgen eine Ameisenstraße überrascht, die sich die Kekse geschnappt hat. Also nichts wie weg aus dem Hostel, nochmal für ein Frühstück zur Waterfront und dann über die Knysna Heads, einen Drink auf Theden Island und die Old George Road ab nach Victoria Bay.

31. January 2012 | Südafrika | kommentieren

Birds of Eden

Auf dem Weg nach Knysna sind wir bei den Birds of Eden vorbeigefahren, einer riesigen Voliere, durch die man auf Stegen gehen kann. An den Stegen sind Futterstationen aufgebaut, so dass man die Papagaien, Lories und ganz viele andere Vögel von ganz nah betrachten kann. Das Ganze fühlte sich nicht Zoo an, vor allem als zwei anhängliche Vögel auf uns rumgeklettert sind. Das war ein echt schöner Ausflug. Ich bin mir auch sicher, dass das die stinkenden Affen im angrenzenden Monkeyland geschlagen hat.

30. January 2012 | Südafrika | kommentieren

Tsitsikamma

So hatten wir es uns vorgestellt: bis nach Kapstadt war es nicht mehr so weit und unser Rückflug war noch über eine Woche entfernt – also Zeit, um langsam über die Garden Route westwärts zu fahren. Im Rondavel von Serenity Retreat in Stormsriver Village blieben wir zwei Tage, um uns den Tsitsikamma National Park anzusehen. Wie auf der ganzen Reise war es (so kurz nach den südafrikanischen Sommerferien) sehr ruhig. So ruhig, dass es sogar möglich war, ein Foto der Suspension Bridge im Nationalpark ohne andere Leute drauf zu machen. Vor 7 Jahren im November habe ich das erfolglos versucht. Das Restaurant im Nationalpark war eines der schlechtesten, das wir auf der Reise hatten. Gut, dass wir inzwischen ein eingespieltes Braai-Team waren und damit außer den beiden Hunden Nandi and Bilbo nichts zwischen uns und einem leckeren Grill-Abendessen stand. Am nächsten Tag haben wir das Diner versucht, in dem das Elvis Festival stattfindet. Da war das Essen auch nicht so toll, dafür die Ausstattung der Hammer. Außerdem haben wir noch das Blackwater Tubing ausprobiert (lohnt sich bei niedrigem Wasserstand nur für die Cliffjumps in den Fluss) und waren beim Ziplining über Wasserfälle dabei (hat sehr viel Spaß gemacht).

29. January 2012 | Südafrika | kommentieren

Shopping und Surfing in Jeffreys Bay

Im Sommer ist von den Supertubes in Jeffreys Bay natürlich nichts zu sehen, aber Shoppen geht immer: hier kann man sich mit Billabong-Klamotten zu Outletpreisen eindecken. Die Auswahl ist riesig und die Preise gut – in der Dubai Mall waren sie allerdings noch günstiger. In Jeffreys Bay haben wir zwei sehr relaxte Tage in der Cristal Cove vebracht, uns viel mit einem österreichischen Paar unterhalten, waren im Kitchen Windows und bei Nina Essen – zum Wiederkommen.

27. January 2012 | Südafrika | kommentieren

Addo Elephant National Park

In der Buffelsdrift Lodge waren wir zu Pferd oder im Jeep als Beifahrer unterwegs. Durch den Addo Park fahren wir selber in unserem Mietwagen, sehen aber nicht weniger Tiere, obwohl wir wahrscheinlich an der Hälfte vorbeigefahren sind. Der Addo Nationalpark ist riesig und hat damit Platz für viele Zebras, Elefanten, Warzenschweine und eine richtig große Herde Büffel. Beim Anblick der Herde blieb mir die Spucke weg, es war toll zu sehen, wie sie grasend über die Grasfläche gezogen sind.

26. January 2012 | Südafrika | kommentieren

auf dem Weg zum Addo Park

Die Strecke zwischen Buffelsdrift und dem Addo Park war unsere längste Etappe. Wie haben den direkten Weg genommen und sind bis auf ein paar Fotostops durchgeheizt – es gab unterwegs fast nichts: kaum Tankstellen, kein Handynetz, keine größeren Städte. Unser Ziel waren die Avoca River Cabins. Dort gab es eine grüne Brühe als Fluß mit Kanus, eine Eule und Ibisse, bezaubernde Hüttchen am Fluß und sehr sehr nette Gastgeber, bei denen wir zu Abend gegessen haben.

25. January 2012 | Südafrika | kommentieren

Buffelsdrift

Wir hatten lange nach einer Gamelodge gesucht, bei der man nicht gleich für eine Übernachtung das ganze Urlaubsbudget verprasst. Bin zuletzt erfolglos – hätte uns nicht die Lady von der Weinverkostung den Tipp für Buffelsdrift gegeben. Die zwei Tage dort waren ein Highlight unseres Urlaubs, denn die Lodge sah nicht nur auf dem Papier gut aus, sondern hat das auch alles gehalten: Unterkunft in Luxury Tents am Wasserloch (die direkt am Wasser sind etwas teuerer und die Gänse machen dort nachts einen Höllenlärm – besser ein Zelt in der zweiten Reihe nehmen), Pool, Ausritt, viele Tiere, nette Guides, die Anzahl der Gäste überschaubar. Es gibt dort keine Großkatzen und die Elefanten sind zahm, aber sonst war alles an Tieren da, was man sich wünschen konnte: Flusspferde, ein Breitmaulnashorn, Giraffen, Antilopen in allen Varianten (Springbok, Weißschwanzgnu, Spießbock, Eland, Rehantilope, Nyala), Büffel… Den Büffeln kamen wir ungewollt auf dem Ausritt ziemlich nah, das war sehr beeindruckend. Das sehr leckere Abendessen im Restaurant am Stausee war ein schöner Abschluss für den Tag und der nächste Morgen ging damit los, dass wir aus dem Fenster in unserem Zelt die Antilope beobachtet haben, die direkt zwischen den Zelten gegrast hat. Super, nur zu empfehlen!

25. January 2012 | Südafrika | kommentieren

Sicht gleich Null auf dem Swartbergpass

Am nächsten Tag war es immer noch kalt und es regnete. Aber in den Cango Caves ist es egal, wie das Wetter ist. Wie schon vor sieben Jahren hat uns die Guide im großen Saal die südafrikanische Nationalhymne gesungen. Wie schon damals lief mir ein Schauer den Rücken hinunter – total beeindruckend.
Bei der Fahrt über den Swartbergpass nach Prince Albert mit unseren nassen Klamotten auf der Rückbank haben uns die tiefhängenden Wolken die Sicht versperrt. Erst auf dem Rückweg – wieder über den Pass – war mehr zu sehen, so dass man die spektakulären Ausblick wenigstens ahnen konnte.

24. January 2012 | Südafrika | Kommentar lesen

Wasser und Wein auf der Route 62

Vor den drei Weinproben an diesem Vormittag haben wir im Springfield Estate gefragt, ob wir an ihren Picknicktischen in superschöner Lage unter den Bäumen mit Webervögel-Nestern unser mitgebrachtes Frühstück auspacken könnten. Durften wir. Und die nette Lady hat sogar frischen echten Kaffee für uns gebrüht, hatte einen super Tip für die Game Lodge in Oudtshoorn und hat die guten Weine sehr ausführlich erklärt. Nach so einem guten Start verging die Strecke nach Oudtshoorn mit einem Shopping-Stop in Barrydale wie im Flug. Dort im Backpackers angekommen, haben wir versucht unsere Wäsche zu waschen. Schlechte Idee: wir konnten die Waschmaschine nicht bedienen, das Englisch des Typs vom Backpacker war schlechter als mein Niederländisch und er kam mit der Waschmaschine auch nicht klar, die Maid war nicht da, es regnete und für den antiken Trockner gab es keine passende (europäische) Steckdose. Also sind wir am nächsten Tag mit einem Auto voller nasser Klamotten weitergefahren.

23. January 2012 | Südafrika | kommentieren